timpla erreicht wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur PEFC-Werkszertifizierung
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timpla erreicht wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur PEFC-Werkszertifizierung

timpla erreicht wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur PEFC-Werkszertifizierung

Nachhaltigkeit beginnt beim Rohstoff – und bei seiner lückenlosen Rückverfolgbarkeit. Mit dem erfolgreichen Abschluss unseres ersten PEFC-Projektzertifikats haben wir bei timpla nun einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Werkszertifizierung erreicht. Unser Ziel: Die PEFC ‚Chain of Custody‘ (CoC) Zertifizierung unseres Holzmodulwerks in Eberswalde – und damit maximale Transparenz und Glaubwürdigkeit für unsere gesamte nachhaltige Holzbau-Produktion.

Anna (Nachhaltigkeitsmanagerin), Neele (Praktikantin im Bereich Nachhaltigkeit) und Annika (Managerin Marketing + Kommunikation) präsentieren das PEFC-Zertifikat stolz

Anna (Nachhaltigkeitsmanagerin), Neele (Praktikantin im Bereich Nachhaltigkeit) und Annika (Managerin Marketing + Kommunikation) präsentieren das PEFC-Zertifikat stolz

Was bedeutet die PEFC ‚Chain of Custody‘ Zertifizierung?

PEFC steht für „Programme for the Endorsement of Forest Certification“ und ist das weltweit größte unabhängige Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldwirtschaft. Die PEFC Chain of Custody Zertifizierung (CoC) ist ein international anerkannter Nachweis, dass sämtliche Holzprodukte entlang der gesamten Lieferkette eindeutig rückverfolgbar aus nachhaltiger, zertifizierter Forstwirtschaft stammen. Im Unterschied zur projektbezogenen Zertifizierung, bei der einzelne Bauvorhaben geprüft werden, steht bei der CoC-Zertifizierung der gesamte Produktionsstandort im Fokus. Das bedeutet: Jeder Prozessschritt – von der Beschaffung über die Produktion bis zur Auslieferung – wird nach den strengen PEFC-Anforderungen dokumentiert und regelmäßig unabhängig auditiert. Mit der angestrebten PEFC CoC-Zertifizierung unseres Werks in Eberswalde schaffen wir einen belastbaren Rahmen für nachhaltiges Bauen – unabhängig, transparent und für jeden Auftraggeber nachvollziehbar.

Unser Weg zur CoC-Zertifizierung: Erfahrungen aus der Projektzertifizierung

Die PEFC-Projektzertifizierung ist eine besondere Form der CoC-Zertifizierung mit einem entscheidenden Unterschied: Nicht ein gesamter Betrieb wird zertifiziert, sondern ein einzelnes Bauprojekt. Das können komplette Gebäude oder spezifische Bauteile sein, in denen PEFC-zertifizierte Holzprodukte verwendet werden.

Anders als bei klassischen Systemen muss nicht mehr jedes beteiligte Unternehmen ein eigenes PEFC CoC-Zertifizierung vorweisen. Stattdessen übernimmt eine zentrale, projektverantwortliche Person die Koordination und Dokumentation: Sie prüft bei jedem Projektschritt, ob die verwendeten Materialien aus PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft stammen und die Anforderungen des PEFC-Standards erfüllt werden, wie z. B. die Rückverfolgbarkeit oder der Arbeits- und Gesundheitsschutz. Gerade kleinere Handwerksbetriebe oder Firmen profitieren von diesem Modell, da sie keine eigenen Zertifizierungen benötigen, um an PEFC-konformen Projekten mitzuwirken.

Unser erstes PEFC-zertifiziertes Bauvorhaben – das Übergangswohnheim am Stadtsee in Eberswalde – war für uns ein wichtiger Praxistest. Hier konnten wir sämtliche interne Prozesse entlang der Lieferkette auf den Prüfstand stellen, unser Lieferantennetzwerk aufbauen und die Rückverfolgbarkeit aller Holzprodukte lückenlos nachweisen. Im Rahmen zweier Audits – sowohl in unserem Werk als auch auf der Baustelle – wurden diese Prozesse umfassend überprüft. Neben Dokumenten wie Lieferverträgen, Lieferscheinen und Stücklisten standen auch Aspekte wie Arbeits- und Gesundheitsschutz auf dem Prüfstand.